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Trier: Polizei und Rettungsdienste am Weiberdonnerstag gefordert

Trier. Traditionell wurde am Weiberdonnerstag in Trier auf dem Hauptmarkt gefeiert. Mehr als tausend vor allem junge Leute fanden sich um den Petrusbrunnen ein, um zu tanzen und - leider auch in vielen Fällen - auch heftig zu trinken. Bis gegen 16 Uhr, dem offiziellen Ende der Veranstaltung auf dem Hauptmarkt, hatten Polizei und Rettungsdienste viel zu tun. Schon kurz nach 12 Uhr wurde eine Person nach einer Körperverletzung am Stockplatz alkoholisiert in Polizeigewahrsam genommen. Aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums fuhren bis zum frühen Nachmittag mehr als ein Dutzend Rettungswagen den Hauptmarkt an, so dass die Feuerwehr nach 15 Uhr auf dem Domfreihof einen Behandlungsplatz mit sechs Behandlungsplätzen zu Versorgung der Patienten einrichten musste. Auch am Rande der Veranstaltung auf dem Hauptmarkt war die Polizei gefordert, so in der Treveris-Passage, wo nach einer körperlichen Auseinandersetzung vier Personen vorläufig festgenommen wurden und auch in der Theodor- Heuss- Allee, wo angetrunkene Personen aneinander geraten waren und es zu einer Körperverletzung kam. Auch hier wurde eine Person in Gewahrsam genommen. Bis 16.30 Uhr wurden vielen angetrunkenen Personen – auffallend häufig in der Treveris-Passage - Platzverweise erteilt. Sechs angetrunkene Jugendliche wurden im Rahmen der Jugendschutzkontrollen dem Jugendamt überstellt und dann ihren Eltern übergeben. Dutzende sich in der Stadt übergebende und öffentlich urinierende Menschen komplettierten das unschöne Gesamtbild in der Trierer Innenstadt. Die Bilanz der Polizeieinsatzleiterin Sigrid Herz: „Leider zu viele betrunkene Jugendliche und junge Erwachsene und ein dadurch bedingtes hohes Aggressionspotenzial. Eine kritische Nachbereitung des diesjährigen Weiberdonnerstags auf dem Trierer Hauptmarkt mit allen verantwortlichen Stellen ist jetzt schon sicher."













