Neuwied. Während eines begleiteten Ausgangs in Neuwied nutzte eine in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebrachte Person die Gelegenheit zur Flucht. Der 52-jährige Mann ist ca. 170 cm groß, trägt einen schwarzen Vollbart und hat lange dunkle Haare. Zuletzt war er mit einer schwarzen Hose, einer dunklen Jacke, einem Pullover in Tarnfarben sowie einer schwarzen Mütze und schwarzen Schuhen bekleidet. Ein mögliches aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen ist nicht auszuschließen. Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort nimmt die Polizeiinspektion Neuwied unter der Rufnummer 02631/878-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Lünebach. Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Traktors bei einem Verkehrsunfall am Dienstagvormittag (19. Februar) in der Ortslage von Lünebach. Das Gefährt war unweit des Wohnhauses des Mannes im dem dort stark abschüssigen Amselweg auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten und umgekippt. Dabei blieb der Fahrer weitgehend unverletzt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Lünebach, Waxweiler, Pronsfeld und Arzfeld, das DRK und die Polizei Prüm.

Update:

Laut Polizei konnte sich der leichtverletzte Fahrzeugführer nicht alleine aus der umgekippten Zugmaschine befreien. Er wurde ins Krankenhaus gebracht

Am Vormittag ereigneten darüber hinaus sich eine Vielzahl an Verkehrsunfällen aufgrund von Glatteis. In Auw bei Prüm rutschte ein PKW gegen eine Zaunanlage der Kläranlage. Das Fahrzeug und die Zaunanlage wurde schwer beschädigt. In Dingdorf rutschten 3 PKW auf einem Parkplatz ineinander. Alle 3 Fahrzeuge wurden beschädigt. In Waxweiler kam es auch zu 2 Verkehrsunfällen bei denen die PKW aufgrund Glatteis ineinander rutschten. Es kam im Dienstgebiet noch zu weiteren Unfällen, welche mit geringem Sachschaden ausgingen. Insgesamt nahm die Polizei Prüm am Vormittag 7 Verkehrsunfälle aufgrund Glatteis auf.

 

Saarburg. Nach dem tragischen Verkehrsunfall vergangenen Sonntag (17. Februar) in Ayl, bei dem eine zwanzigjährige Frau getötet worden war, zeigt sich die Polizei erschüttert über den Ablauf des Geschehens: Durch den Unfall unmittelbar geweckt wurden zwei Ehepaare aus benachbarten Anwesen, sie hatten den Knall gehört. Als man dort den Unfallwagen gesehen habe, seien alle gemeinsam zur Unfallstelle gelaufen, um Erste Hilfe zu leisten. Mit mehreren Feuerlöschern bekämpften die Zeugen den Brand. Letztlich gelang es den beiden Männer die Insassin, die im Fahrzeug eingeklemmt war, nach mehreren Versuchen aus dem brennenden Wagen zu ziehen. Eine der Zeuginnen versuchte gleichzeitig vorbeifahrende Fahrzeuge zwecks Hilfeleistung anzuhalten, jedoch ohne Erfolg. Mindestens zwei Fahrzeuge seien einfach weitergefahren.  Eine weibliche Ersthelferin und die beiden Männer zogen sich bei den Hilfeleistungen Verletzungen und Rauchgasintoxikationen zu. Sie mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Diese konnten sie inzwischen wieder verlassen.

Harald Lahr, Leiter der Polizeiinspektion Saarburg, lobt ausdrücklich die Ersthelfer. Sie hätten ihre eigene Gesundheit zur Rettung des Menschenlebens riskiert. "Leider konnten Sie durch den selbstlosen Einsatz das Leben der jungen Frau nicht retten," führt Lahr aus. Erschüttert zeigt er sich über die nach erstem Eindruck der Erstelfer mangelnde Hilfs- und Unterstützungsbereitschaft der Fahrzeugführer. "Leider sind uns hier die Kennzeichen der Fahrzeuge bisher nicht bekannt, wir suchen Zeugen die Angaben dazu machen können."